EINE WELT LADEN FÜRTH

Global Food Change

Global Food Change - Aktiv für nachhaltige Ernährung

Das Projekt „Global Food Change-Aktiv für nachhaltige Ernährung“ ist eine entwicklungspolitische Kampagne zum Thema Ernährung, welche durch ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des BMZ gefördert wird. Es läuft seit Januar 2019 und wird von unseren Bildungsreferentinnen Yana und Stefanie umgesetzt.

Welches Ziel hat unser Projekt?

Unser übergeordnetes Ziel ist eine Ernährungswende als Grundlage für eine sozial-ökologische Transformation.

Warum? 

Unsere Nahrungsmittel sind mit Schadstoffen belastet, die Meere überfischt, die Tropenwälder werden für unseren Fleischhunger zerstört und nur rund 1 Prozent unserer Waren ist fair gehandelt. Gesundheitliche Folgen von Fehlernährung nehmen zu, die Ausbeutung natürlicher Ressourcen geht mit fortschreitender Umweltbelastung und -zerstörung einher und fehlende Verteilungsgerechtigkeit wird zunehmend zum Problem, nicht nur in Entwicklungs- und Schwellenländern. Auch in reichen Industrienationen geht die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander. Während in vielen Teilen der Welt Menschen mit Mangelversorgung und Unterernährung zu kämpfen haben und selbst Grundnahrungsmittel kaum verfügbar sind, werden Konsument_innen hierzulande von Billigangeboten und einer scheinbar grenzenlosen Produktvielfalt überschwemmt und wir müssen uns fragen: Wie können wir mit dem vorhanden Nahrungswohlstand angemessen umgehen? (Öko-Institut e.V. und Institut für sozial-ökologische Forschung 2007)

Welche Kompetenzen wollen wir vermitteln?

  • Erkennen von soziokultureller und natürlicher Vielfalt in der Einen Welt
  • Erkennen von gesellschaftlichen Unterschieden bzgl. Nahrungssouveränität
  • Erkennen und analysieren von Globalisierungsstrukturen, globalen Warenkreisläufe sowie globalen Entwicklungen (Interaktiv wird Wissen vermittelt)
  • Reduktion von Komplexität und Ungewissheit senken
  • Bildung eigener Meinung
  • Hinterfragen eigener Beweggründe für den Kauf
  • Verantwortlichkeiten und Handlungsmöglichkeiten (auch zu Verschwendung) erkennen und bewerten
  • bewerten von Informationen aus dem Internet
  • kritische Reflexion zum Thema Lebensmittelhersteller und „Ernährungssicherheit
  • Einordnung des Begriffs „Nachhaltigkeit“ oder „Nachhaltige Ernährung“
  • Bewusst machen der globalen Auswirkungen aber auch Gestaltungsmöglichkeiten durch Perspektivenwechsel
  • Handeln mit dem Gedanken an Solidarität und Mitverantwortung
  • Handeln nach den sieben Grundsätzen einer Nachhaltigen Ernährung (nach Prof. K. v. Körber, 2004)
  • Partizipative Mitgestaltung im Workshop als Vorstufe zur Beteiligung auf gesellschaftlicher oder politischer Ebene
  • Handlungsoptionen zu „Ernährungssicherheit“ finden und bewerten
  • Motivation wecken, aktiv sich einzusetzen für eine gerechtere Welt.

Was bieten wir an?

Wir passen den Inhalt des Workshops jeweils an die Altersstufe an. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf, um das Vorwissen der Teilnehmenden zu besprechem.

An Projekttagen ist mehr Zeit für größere Projekte. So können wir Begrünungsangebote oder Upcycling-Ideen umsetzen, oder beispielsweise das Schul-Catering unter die Lupe nehmen.

Gerne unterstützen wir Sie auch bei Ihrer Projektidee.

Für Lehrkräfte, Pädagog_innen und Multiplikator_innen.

Wir teilen unsere Methoden mit Ihnen und stellen Ihnen unser Konzept zum Thema Nachhaltige Ernährung vor.

Ansprechpartnerinnen

Neu in Entwicklung:

Virtueller Lernort Weltladen Fürth

Aufgrund der Corona-Krise testen wir neue digitale Wege und bieten Ihnen ab September eine kostenlose Möglichkeit, zeit-und ortsunabhängig selbstständig sich dem Thema der Großen Transformation und Welternährung interaktiv zu nähern.

Machen Sie mit! - Zwei kostenlose Kurse sind bereits verfügbar mit vielfältigen Spielen, Challenges und Quizze!

zur Newsletter-AnmeldungLink zum virtuellen Lernort
Das Projekt „Global Food Change-Aktiv für nachhaltige Ernährung“ ist eine entwicklungspolitische Kampagne zum Thema Ernährung, welche durch ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des BMZ gefördert wird sowie durch den Katholischen Fonds zur Förderung entwicklungspolitischer Bildungsarbeit.