Chocolaterie

 

Unsere aktuellen Zotter-Schokoladen von der Labooko-Reihe

Wir führen hochwertige Edelschokoladen aus nachhaltigem Anbau und Fairem Handel von:

  • Zotter (Labooko-Ursprungsschokoladen, Handgeschöpfte Schokoladen mit spannenden und kuriosen Füllungen, Classic, Trinkschokoladen, Nougsus Nougat etc.) – hier mehr Infos zu den Zotter-Schokoladen
  • Rio Napo Waldschokolade (als Dunkel- und Vollmilchschokolade – mit Bio-Edelkakao von der indigenen Kleinbauern-Kooperative „Kallari“ in Ecuador) – hier mehr Infos zur Waldschokolade
  • Peru Puro (Chuncho Gold: Dunkel- und Vollmilchschokolade mit seltenem Chuncho-Urkakao aus dem Urubamba-Tal in Peru) – hier mehr Infos zur Chuncho-Gold-Schokolade
  • Gepa (meist ist das gesamte Sortiment vorrätig: von süßer Vollmilch- bis zur hochprozentigsten Dunkelschokolade mit 95% Kakao)
  • Riegelein (u. a. Fortunato Nr. 4: Single-Origin-Schokolade mit besonderem Edelkakao aus dem Maranon-Tal in Peru) – hier mehr Infos zur Riegelein-Schokolade
  • Ethiquable (erschwingliche Ursprungs-Schokoladen mit Bio-Edelkakao aus Fairem Handel; unter anderem auch eine besonders aromatische Ecuador-Schokolade mit 70% Rohkakao) – hier mehr Infos zur Rohschokolade
  • Regenwaldladen (Wilder Amazonas: dunkle Edelschokolade mit brasilianischem Wildkakao aus dem Amazonas)
  • Fairafric (sozial und nachhaltig hergestellte Schokoladen – gesamte Wertschöpfungskette von der Ernte bis zur fertigen Tafel in Ghana)
  • Café Chavalo (Ursprungs-Schokolade mit 75% Bio-Edelkakao aus Nicaragua)
  • El Puente (Mascao: veredelte Schokoladen mit Zutatenkombinationen wie Sesam-Ingwer, Kaffee-Zimt oder Grüner Tee/Minze)
Unser gesamtes Schokoladen-Sortiment im Überblick

Rund 100 verschiedene Sorten stehen zur Auswahl. Daneben führen wir auch Schokoriegel, Pralinen, Nougat, Kuvertüren, Trinkschokoladen, eine breite Auswahl an schokolierten Früchten und Nüssen und sogar geröstete oder rohe Edel-Kakaobohnen (aus Peru, ganz oder als Nibs).

Das Sortiment wird saisonal ergänzt. Auch Oster- und Weihnachtsfiguren erhalten Sie bei uns.


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Kleine Kakao-/Schoko-Kunde

Unendlich große Aromen-Vielfalt

Der Kakao (Theobroma cacao) ist eine tropische Pflanze, die nur in Regenwald-Gebieten in der Nähe des Äquators wächst. Dazu gehören z. B. Länder in Zentral- und Südamerika sowie Westafrika, aber auch Indonesien, Nord-Madagaskar, Indien, Vietnam oder auch Inseln im Pazifikraum östlich von Australien. Mittlerweile wird seit einigen Jahren sogar in westlichen Regionen wie Hawaii oder Nordost-Australien Kakao erfolgreich angebaut. Die Geschmacksvielfalt von Kakao ist riesengroß. Je nach Region sind die Aromen sehr unterschiedlich. Dieses Prinzip lässt sich mit Wein- und Kaffee-Anbau sehr gut vergleichen. Aus diesem Grund werden nun auch dunkle Ursprungs-Schokoladen, die nur aus Kakao von einem bestimmten Gebiet und Zucker bestehen, immer beliebter. So schmeckt beispielsweise eine Madagaskar-Schokolade sehr fruchtig nach Beeren und Zitrusfrüchten. Hingegen sind dominante blumige Noten charakteristisch für klassische Ecuador-Schokoladen. Es gibt weltweit Hunderte oder gar Tausende Kakao-Sorten, von denen der Großteil noch nicht entdeckt bzw. erforscht wurde oder in Vergessenheit geraten ist.

Unser Tipp für Sie: Schokoladen-Blog „Chocolate Hunter“

Mehr Informationen über Kakao und Schokolade und was all das mit sozialer und ökologischer Nachhaltigkeit inklusive Regenwaldschutz zu tun hat, erfahren Sie im Schokoladen-Blog „Chocolate Hunter“, der vom Schokoladen-Sommelier Sebastian Kobylak betreut wird. Hier geht’s weiter zum Blog von Fürths „Schokoladenjäger“.

Kakao wächst nur im tropischen Regenwald

Der Kakaobaum ist ein Schattengewächs und benötigt besondere Klimabedingungen, die es nur in den Tropen gibt: das ganze Jahr eine konstant warme, aber nicht zu heiße Umgebungstemperatur mit regelmäßigem Regen sowie eine hohe Boden- und Luftfeuchtigkeit. Die Früchte des Kakaobaums bezeichnet man als Kakaoschoten. Die Kakaobohnen befinden sich zusammen mit dem Fruchtfleisch innen drin, in der Regel etwa 50 Stück. Ein Kakaobaum trägt jährlich etwa 30 Früchte. Nach der Ernte müssen die Bohnen sorgfältig fermentiert und getrocknet werden (essenziell für die Aromenentwicklung), damit sie anschließend in Säcken per Schiff nach Europa transportiert werden können. Die Schokoladenherstellung erfolgt dann in vielen einzelnen Verarbeitungsschritten größtenteils in Fabriken von Großproduzenten. Den gesamten Produktionsprozess ab Empfang der rohen Kakaobohnen in den Betrieben der Schokoladenhersteller bis zur fertigen Schokoladentafel bezeichnet man als „Bean-to-Bar“, auf Deutsch also „von der Bohne bis zur Tafel“. Erfreulicherweise übernehmen immer öfter diese Aufgabe auch kleine, qualitätsbewusstere Hersteller, die größeren Wert auf soziale und ökologische Standards – im Rahmen einer fairen und freundschaftlichen Partnerschaft mit den Kakaobauern – legen. Diese neue Schoko-Bewegung ist vom Prinzip her etwa vergleichbar mit dem in Deutschland deutlich bekannterem Trend der kleinen Kaffeeröstereien. Derartige Betriebe verwenden hochwertige und direkt gehandelte Kaffeebohnen aus nachhaltigem Anbau von verschiedenen Ländern und rösten diese schonend bei deutlich niedrigeren Temperaturen im Vergleich zu Industrieprodukten.

Nachhaltiger Kakaoanbau = Fairer Handel

Nachhaltiger Kakaoanbau erfolgt in Mischkulturen, d. h. zusammen mit vielen anderen Pflanzenarten mitten im Regenwald. Je mehr die Kakao-Anbaugebiete einem echten Dschungel ähneln, desto höher kann die Qualität des Kakaos werden. Im Gegensatz zu billigem, also nicht fair gehandeltem Kakao, der in Monokulturen wächst und chemisch behandelt wird, trägt eine naturnahe Kakao-Kultivierung (mit Bio-Anbau und in Agroforst-Kulturen) zum Umwelt- und Klimaschutz bei. Auch der soziale Aspekt spielt dabei eine maßgebliche Rolle, da der Faire Handel den Menschen vor Ort so existenzsichernde Lebensperspektiven schafft. In diese Richtung hat es in den letzten Jahren immer mehr positive Entwicklungen gegeben. Kakaohändler, Schokoladenhersteller und Kunden zahlen den Kakaobauern deutlich bereitwilliger höhere Preise, wenn die Qualität stimmt und dabei keine Umweltschäden entstehen. Die Menschen, die in den Tropengebieten vom Kakaoanbau leben, können entspannter in die Zukunft schauen und ihren Kindern reale Hoffnung auf ein besseres Leben geben. Im Gegenzug erhalten Kunden in den westlichen Ländern besonders gut schmeckende Schokoladen.